Ihr beruflicher Weg begann zunächst in der Pädiatrie und Neonatologie am Dr. von Haunerschen Kinderspital der LMU. Dort arbeitete sie mehrere Jahre mit Früh- und Neugeborenen und ihren Familien – Erfahrungen, die ihren Blick auf kindliche Entwicklung und den Anspruch an eine gute medizinisch-psychotherapeutische Behandlung bis heute prägen. Später wechselte sie in die Kinder- und Jugendpsychiatrie und absolvierte ihre Facharztausbildung an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des LMU Klinikum, wo sie zuletzt für fünf Jahre als Oberärztin in der Institutsambulanz tätig war. Zu ihren zusätzlichen Qualifikationen gehören Paar‑ und Familientherapie, Gruppenpsychotherapie sowie eine Weiterbildung in integrativer Traumatherapie.
In ihrer Arbeit verbindet sie einen integrativen, entwicklungsorientierten Blick mit einer fundierten, evidenzbasierten Haltung – immer auf der Suche nach dem individuell passenden Weg für jedes Kind und jede Familie. Dabei nimmt sie den einzelnen Menschen mit seiner inneren Welt ebenso ernst wie sein familiäres und lebensweltliches Umfeld und sie verbindet den Blick für die langfristige Entwicklung mit einem klaren Gespür für das, was im Moment gebraucht wird.
Ihr Interesse reicht dabei über die unmittelbare klinische Arbeit hinaus: Sie hat sich auch mit angrenzenden Themen wie Medizinethik, Palliativversorgung und den gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels auseinandergesetzt – ein Ausdruck ihres Anspruchs, medizinisches Handeln stets auch im größeren gesellschaftlichen Zusammenhang zu denken.
Gemeinsam mit Miriam Nagel gründete sie die Praxis Livelli mit der Idee, einen Ort zu schaffen, an dem Kinder, Jugendliche und ihre Familien fachlich fundierte und zugleich persönliche Unterstützung finden.